Artikel

Gratulation den neuen Fußsensoren-Instruktorinnen

Füße

Unsere Füße tragen uns durch unser Leben. Sie gehen mit uns durch dick und dünn, tragen unser Gewicht und sind nicht nur unsere Verbindung zur Erde, sondern auch die Basis unseres Körpers in seiner Aufgerichtetheit.

Verspanntes Fußgewebe wirkt sich nicht nur auf unsere Muskulatur aus, sondern auch auf unsere Informationsverarbeitung im Gehirn. Frank Mahony, der Begründer der kinesiologischen Methode Hyperton-X konnte diesen Zusammenhang sehen und entwickelte aufgrund seiner Erkenntnisse die Arbeit mit dem Gewebe an den Füßen – den Fußsensoren.

Einfach und schnell wird verspanntes Gewebe am Fuß festgestellt, ebenso die Wirkung auf damit verbundene Skelett-Stützmuskulatur des Körpers und durch eine spezielle Drucktechnik entspannt. Die unmittelbare, meist sofort spürbare Folge sind die Entspannung von Muskeln des Skelett-Stützapparates und eine bessere Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Klare Signale von den Fuß-Sensoren wirken sich positiv auf die grundsätzliche Verarbeitung sensorischer Informationen aus.  Auch emotionale Faktoren können hier eine Rolle spielen, sozusagen die Informationsübertragung zwischen Sensoren und Gehirn „stören“, weswegen auch diesem Umstand in der Arbeit mit den Fußsensoren Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Die Einsatzgebiete dieses einfachen Tools sind vielfältig. Für sich genommen als Werkzeug zur allgemeinen Entspannung von Körper und Geist, Stressreduktion, Leistungssteigerung in Sport und Beruf, Unterstützung des Lernens, … ergänzend z.B. in der Physio-Therapie, Osteopathie, Chiropraktik, Cranio Sacral Therapie, Massage, … und für die Selbstanwendung.

Für mehr Information, eine Hyperton-X Fußsensoren-Balance oder einen Workshop sind Instruktorinnen und Anwenderinnen in ganz Österreich für Sie da.

Frischgebackene Hyperton-X Fußsensoren-Instruktorinnen 28. August 2021
Wir gratulieren den neuen Hyperton-X Fußsensoren-Instruktorinnen zur bestandenen Prüfung am 28. August 2021 (von links nach rechts hintere Reihe): Nicole Bernhauser (Judenburg), Petra Hagenbichler (St. Pölten), Monika Plieschnegger (St. Urban), Ulrike Stempkowski (Perchtoldsdorf), Daniela Braunsteiner (Retz), Sabine Seiter (Wien) Liv Karen Lang (Klosterneuburg), Natascha Krainer (Schwanberg)/ vorne von links nach rechts: Eva Magdalena Sgaga (Dellach im Drautal) und Hyperton-X Fakultät Österreich Mag. Elisabeth Pawel (Maria Enzersdorf).

Gesundes Neues Jahr

In diesen für uns allen sehr fordernden Zeiten rücken ganz wesentliche Dinge, die wir vielleicht zuletzt schon etwas zu selbstverständlich genommen haben, wieder in den Vordergrund der persönlichen Überlegungen hin zu einem erfüllten und glücklichen Leben. Unser aller Leben ist endlich, umso wichtiger ist es doch jeden einzelnen Tag, den wir in Gesundheit verbringen dürfen als ein wahres Geschenk zu sehen – eben nicht selbstverständlich!

Gesundheit ist in unseren Betrachtungen etwas sehr individuelles, geht über die Abwesenheit von körperlichen Symptomen hinaus und hat ganz viel mit Eigenverantwortung und der Fähigkeit zur Selbstreflexion und – wahrnehmung zu tun. Ein ganz wesentlicher Indikator dafür ist unser Wohlbefinden.

In der TCM heißt es, dass Gesundheit die „Übereinstimmung und Ausgeglichenheit der Elemente in uns“ ist. Dr. John F. Thie, der Begründer von Touch for Health – einer der Basismethoden der Kinesiologie – sagt dazu: „Gesundheit ist die Fähigkeit uns ganz lebendig und voller Lebenskraft zu fühlen, ganz gleich, ob wir „offiziell“ krank sind oder nicht. Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Symptomen. Wir fühlen uns gesund, wenn wir die „Rolle“ eines gesunden Menschen rundum ausfüllen. Wir arbeiten auf die Realisierung unserer Ziele und glückbringende Erfüllung unserer Lebensaufgabe hin.“

Wie vielschichtig der individuelle Gesundheitsbegriff ist, zeigt sich immer wieder in unseren Seminaren. Dem gilt in unserer Arbeit unser voller Respekt.

Gesundheit Gedankensammlung 9 TeilnehmerInnen

Umso mehr würde ich mir als Sprecherin der Wiener Schule für Kinesiologie wünschen, dass unsere Gesellschaft ihr Heil nicht immer nur in der Symptombekämpfung sucht, sondern gleichzeitig ihr Augenmerk auf die Ursachen legt, die sich in grundsätzlichen strukturellen Problemen dieser Gesellschaft, in der wir leben, zeigen (Gesundheit und Menschenwürde lässt sich nun einmal nicht pauschalieren und ökonomisieren!).

Das wäre eine gute Begleiterscheinung von unserem aktuellen Covidzustand.

Inspiriert von Paul Watzlawick (österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Philosoph und Autor, 1921 – 2007) und bestätigt durch sehr viele Gespräche mit „Systemrelefanten“ in den letzten Monaten birgt für uns die aktuelle Zeit durchaus auch positiv zu bewertende Optionen.

Jetzt ist die Zeit des „Großen Yin“, eine Zeit in der gemäß den Betrachtungen der TCM das Wasserelement seine größte Kraft entfaltet. Eine Aufforderung zur Ruhe, Stille und Besinnung, ja – durchaus zur Passivität! Jetzt ist die Zeit um Dinge zu Ende zu bringen, seinen Fantasien freien Lauf zu lassen und Ideen für neue Projekte zu entwickeln um im Frühjahr das Neue in die Tat zu bringen, wieder aktiv die „Samen“ zu streuen für persönliche Ziele und Wünsche.

In diesem Sinne bedanke ich mich, im Namen meiner KollegInnen, für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir wünschen Ihnen/Dir ein im wahrsten Sinne des Wortes „wundervolles“ Neues Jahr, das die Erfüllung Ihrer/Deiner schönsten Träume bringt. Allem voran aber beste Gesundheit und ganz viel Freude und Erfolg bei all Ihren/Deinen Projekten.

Alles Liebe,

Sabine Seiter